WahlenNeue OZ: Kommentar zu Jemen
Osnabrück (ots) - Steiniger Weg zur Demokratie
Die Jemeniten haben nicht zwangsläufig für den neuen Präsidenten Abed Rabbo Mansur Hadi gestimmt. Er war ohnehin der einzige Kandidat. In erster Linie stimmten sie gegen den gehassten und geschassten Ex-Diktator Ali Abdullah Saleh. Denn nur wenn der Neue genügend Unterstützung erhält, sind sie den Alten endlich los. Erst dann endet seine Amtszeit offiziell, erst dann müssen seine Verwandten im mächtigen Sicherheitsapparat den Hut nehmen. Der Weg für den Übergangspräsidenten im sogenannten Armenhaus von Arabien hin zur Demokratie wird die nächsten zwei Jahre steinig sein. Nach mehr als drei Jahrzehnten unter Saleh müssen staatliche Strukturen, wie etwa eine Verfassung, von Grund auf neu geschaffen werden.
Dabei sollte sich das Land von den anderen Golf-Monarchien wie Saudi-Arabien emanzipieren. Zwar waren es deren Könige und Prinzen, die die Wahl erst ermöglichten. Doch als sie den Wahl-Deal mit der Opposition einfädelten, hoben sie mit Hadi ausgerechnet einen Ex-Vertrauten von Saleh auf den Schild. Wer so handelt, will weiter seine Finger im Spiel behalten. Abgesehen davon wird Hadi innenpolitisch genug Probleme haben. Der Süden würde sich lieber heute als morgen abspalten, im Norden regiert der Huthi-Clan bereits nach seinen eigenen Regeln. Und weil im Jemen jeder Mann über sein eigenes Gewehr verfügt, steht das Land einen Schritt vor dem Abgrund. Und der heißt Bürgerkrieg.
Orginal-Meldung: http://www.presseportal.de/pm/58964/2202641/neue-oz-kommentar-zu-jemen-wahlen/api
(Redaktion)
Tags:- Wahlen
- Politik
- Mitteldeutsche Zeitung:
Linkspartei Parteivize Bierbaum will Reformflügel in Parteispitze einbinden - Kölner Stadt-Anzeiger:
Norbert Blüm kritisiert Umgang mit Norbert Röttgen: "Das ist nicht gut für eine christlich-demokratische Partei". - Gipfel:
Neue OZ: Kommentar zu G8 - Schwäbische Zeitung:
Die Häutung der Piraten - Kommentar - Rheinische Post:
NRW-CDU braucht Ruhe Kommentar Von Detlev Hüwel
- Menschenrechte / USA:
Neue OZ: Kommentar zu China - Rheinische Post:
Spanien braucht Zeit - Afghanistans Präsident im ZDF-Interview:
Karzai erwägt, früher aus dem Amt zu scheiden - Lausitzer Rundschau:
Zeit für Sanktionen Der deutsche Fußball hat ein gravierendes Sicherheitsproblem - Wie weiter mit Natura 2000?:
Einladung zum NABU-Pressegespräch (21.5.) Zwanzig Jahre - 20 Prozent
- Neue Westfälische (Bielefeld):
Sozialleistungen für EU-Zuwanderer gestoppt - Neue Westfälische (Bielefeld):
Kommentar: Sozialleistungen für EU-Zuwanderer gestrichen Hartes Signal HUBERTUS GÄRTNER - Arbeitnehmer wollen einfachere Steuererklärung :
Umfrage: 6 Stunden für die Erstellung der Steuererklärung - Tendenz steigend - Wirtschaft:
Planet-beruf.de erstrahlt in neuem Look - OV:
Das Schlitzohr Seehofer Thema: Die Aufarbeitung der NRW-Wahl Von Dirk Dasenbrock
- KfW nutzt günstiges Kapitalmarktumfeld für weitere Zinssenkungen in zahlreichen Programmen
- Preisniveau für Eigentumswohnungen sinkt im April stark
- ERS: AIRE GmbH und Co. KGaA
- Heidelberg zieht drupa-Fazit: Messe markiert positiven Auftakt ins Geschäftsjahr 2012/13 (BILD)
- KfW startet Förderprogramm "Kommunale Energieversorgung"
- Was ist für Kinder erlaubt?
- Über 90 Prozent der Vermögensverwalter wollen mehr Kunden zur V-BANK bringen