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 21.02.2012  19:55 Uhr

Zu GriechenlandMitteldeutsche Zeitung

Halle (ots) - Trotz dieses nächtlichen Durchbruchs gibt es wenig Grund für Euphorie. Bisher stehen das zweite Hilfspaket, der Schuldenschnitt und vor allem Athens Eigenleistungen nur auf dem Papier. Noch ist nicht abzusehen, ob alle privaten Gläubiger dem Schnitt zustimmen, ob die griechischen Parteien wirklich den Mut zur Gesetzgebung haben und ob die Hellenen bei der Parlaments-Neuwahl im April die Bemühungen auch wirklich durch stabile Mehrheiten honorieren. Genauso entscheidend ist aber eine andere Frage: Wie kann sichergestellt werden, dass dieses zweite Hilfspaket mehr bewirkt als das erste? Wer garantiert, dass die insgesamt 130 Milliarden Euro effizient eingesetzt werden und nicht wieder in irgendwelchen akuten Finanzlöchern verschwinden?


Orginal-Meldung: http://www.presseportal.de/pm/47409/2202613/mitteldeutsche-zeitung-zu-griechenland/api


 

(Redaktion)

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