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 22.02.2012  20:15 Uhr

Westfalen-BlattDas WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum Thema Solarförderung

Bielefeld (ots) - Die Preise für Solaranlagen sind aus der Sicht der Hersteller wie derzeit das Wetter: ziemlich grau. Billigkonkurrenz aus Fernost bringt deutsche Produzenten immer stärker in die Bredouille. Die Zeit scheint zu knapp, um sich darauf einzustellen. Die Hoffnung, dass sich Solar zum Exportschlager entwickelt, hat einen Dämpfer erhalten. Das ist ärgerlich - zumal die chinesische Konkurrenz die Rohstoffkarte ziemlich aggressiv ausspielt. Nicht alle sind darüber unglücklich. Ein Preisverfall war mit der Entwicklung zu größeren Produktionsmengen von Anfang an prognostiziert worden. Aus Sicht derer, die die Energiewende gestalten wollen, ist er ein Segen. Denn auf diese Weise sinken die Kosten für Staat und Verbraucher. Steuerzahlergeld ist nicht dazu da, eine Branche gegen ausländische Konkurrenz abzuschotten oder Anlegerrenditen auf Höchstniveau zu halten. Kürzungen bei der Solarförderung sind angebracht, solange sie berechenbar sind. Nur wenn die ausländische Konkurrenz unlautere Mittel einsetzt, selbst Staatsgelder kassiert und Anlagen zu Dumpingpreisen verkauft, muss der Staat einschreiten.


Orginal-Meldung: http://www.presseportal.de/pm/66306/2203372/westfalen-blatt-das-westfalen-blatt-bielefeld-zum-thema-solarfoerderung/api


 

(Redaktion)

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