Neue Westfälische (Bielefeld)Kommentar: CSU-Aschermittwoch in Passau Kreide gefressen RALF MÜLLER, PASSAU
Bielefeld (ots) - Das war schon ein etwas eigenartiger CSU-Aschermittwoch in Passau, der 60. Nein, ein Flop war es nicht, nur eben anders als all die Jahre zuvor: Zwei Elder Statesmen traten da auf: Der eine kommissarisches Staatsoberhaupt und der andere Ehrenvorsitzende und nach eigenen Angaben "nicht mehr auf dem Spielfeld". Beide entledigten sich ihrer Aufgabe, ohne Spott und Hohn über den politischen Gegner auszugießen. Und siehe da: Es ging auch. Niemand schlief vor Langeweile ein. Freilich waren sich die CSU-Regisseure im Hintergrund offenbar nicht so sicher, ob ein Politischer Aschermittwoch so ganz ohne "Abwatschen" und "Einschenken" möglich ist. Und so schickten sie als letzten Redner noch Alexander Dobrindt aufs Podium, der nach allen Regeln der Kunst in einer durchaus übertriebenen Weise noch rasch polemisierte und holzte. Eigentlich haben es die Bürger satt, dass ihre Politiker die meiste Zeit damit verbringen, sich verbal die Köpfe einzuschlagen. Eigentlich. Aber es gibt Ausnahmen. Der Aschermittwoch in Niederbayern steht nun einmal nicht für das rhetorische Florett, sondern den schweren Säbel. Dem Gemeinwesen tut es aber sicher gut, wenn ein Parteichef auf seine vorübergehende Funktion als Staatsoberhaupt Rücksicht nimmt und nicht bei der Abgabe möglichst deftiger Verbalinjurien in den Abendnachrichten von sich reden macht. Und es war auch interessant zu hören, wie Stoiber, der einst als "blondes Fallbeil" galt, doch ein gerüttelt Maß an Altersweisheit zum Ausdruck brachte, was sich etwa beim Thema Europa bemerkbar gemacht hat. Wahrscheinlich wird der CSU-Aschermittwoch des gebremsten Schaums aber eine Einzelerscheinung bleiben. 2013 sind Bundes- und bayerische Landtagswahlen. Da wäre es ein Wunder, wenn man in Passau weiterhin die Samthandschuhe anbehält.
Orginal-Meldung: http://www.presseportal.de/pm/65487/2203345/neue-westfaelische-bielefeld-kommentar-csu-aschermittwoch-in-passau-kreide-gefressen-ralf-mueller/api
(Redaktion)
Tags:- Politik
- Menschenrechte / USA:
Neue OZ: Kommentar zu China - Rheinische Post:
Spanien braucht Zeit - Afghanistans Präsident im ZDF-Interview:
Karzai erwägt, früher aus dem Amt zu scheiden - Lausitzer Rundschau:
Zeit für Sanktionen Der deutsche Fußball hat ein gravierendes Sicherheitsproblem - Wie weiter mit Natura 2000?:
Einladung zum NABU-Pressegespräch (21.5.) Zwanzig Jahre - 20 Prozent
- Neue Westfälische (Bielefeld):
Sozialleistungen für EU-Zuwanderer gestoppt - Neue Westfälische (Bielefeld):
Kommentar: Sozialleistungen für EU-Zuwanderer gestrichen Hartes Signal HUBERTUS GÄRTNER - Arbeitnehmer wollen einfachere Steuererklärung :
Umfrage: 6 Stunden für die Erstellung der Steuererklärung - Tendenz steigend - Wirtschaft:
Planet-beruf.de erstrahlt in neuem Look - OV:
Das Schlitzohr Seehofer Thema: Die Aufarbeitung der NRW-Wahl Von Dirk Dasenbrock
- Märkische Oderzeitung:
Berichtet in ihrer morgigen Ausgabe über den ablehnenden Gerichtsentscheid zur vorzeitigen Entlassung des Hintze-Entführers: - Märkische Oderzeitung:
Vorabmeldung - über den ablehnenden Gerichtsentscheid zur vorzeitigen Entlassung des Hintze-Entführers - BERLINER MORGENPOST:
Mit einem Bauernopfer ist es nicht getan - Leitartikel von Christine Richter - Neue Westfälische (Bielefeld):
Kommentar: Gerichtsbeschluss zum Burka-Verbot Schleierhaft SANDRA SPIEKER - Westfalenpost: Kommentar zu Steuern :
Bundesrat kippt Steuerentlastung / Noch einmal die letzte Zuckung / Von Winfried Dolderer
- KfW nutzt günstiges Kapitalmarktumfeld für weitere Zinssenkungen in zahlreichen Programmen
- Preisniveau für Eigentumswohnungen sinkt im April stark
- ERS: AIRE GmbH und Co. KGaA
- Heidelberg zieht drupa-Fazit: Messe markiert positiven Auftakt ins Geschäftsjahr 2012/13 (BILD)
- KfW startet Förderprogramm "Kommunale Energieversorgung"
- Was ist für Kinder erlaubt?
- Über 90 Prozent der Vermögensverwalter wollen mehr Kunden zur V-BANK bringen