NRZZum EuGH-Urteil über befristete Arbeitsverhältnisse - von PETER HAHNE
Essen (ots) - Wer mehr aus Luxemburg erwartet hatte, musste zwangsläufig enttäuscht werden. Denn der EuGH hatte nur die Vereinbarkeit der deutschen Rechtspraxis mit dem Europarecht zu prüfen. Für die Arbeitsgesetzgebung in Deutschland ist immer noch die Bundesregierung zuständig. An sie geht deshalb die Forderung, dem zunehmenden Missbrauch mit den Jobs auf Zeit einen Riegel vorzuschieben. Gewiss: Unternehmen brauchen Flexibilität, um auf schwankende Auftragslagen reagieren zu können. Wenn aber heute mehr als jede zweite Neueinstellung nur noch zeitlich befristet erfolgt, ist das ein klares Warnsignal, dass da etwas gewaltig schief läuft. Die Last der Anpassung an die Globalisierung liegt inzwischen sehr einseitig bei den Arbeitnehmern. Wie sollen junge Menschen eine Familie gründen, ein Haus bauen, sich selbstbewusst bei ihrer Arbeit entfalten, wenn sie sich nur noch von einem Jahresvertrag zum nächsten hangeln? Es gibt im deutschen Arbeitsrecht die Rechtsfigur der Probezeit - sie reicht aus, um neue Beschäftigte eine Weile zu beschnuppern.
Orginal-Meldung: http://www.presseportal.de/pm/58972/2188337/nrz-zum-eugh-urteil-ueber-befristete-arbeitsverhaeltnisse-von-peter-hahne/api
(Redaktion)
Tags:- Politik
- Neue Presse Hannover:
Nord-Süd-Dialog - System oder Einzeltäter? Ein Kommentar von Heiko Randermann - Westfalenpost:
Kommentar zu Steuern/Pendler/Finanzen/Geld ist immer gut/Probleme mit der Pendlerpauschale/Von Harald Ries - Gröhe:
CDU trauert um die Opfer rechtsextremistischer Gewalt - Freie Presse (Chemnitz):
Edathy gegen Anhörung der Opferangehörigen vor NSU-Ausschuss - Niedersachsen:
Neue OZ: Kommentar zu Justiz
- Rheinische Post:
Gedenkfeier: SPD-Vize Özoguz mahnt schonungslose Aufklärung der Neonazi-Mordtaten an - Rheinische Post:
Linkspartei fordert Pendlerpauschale von 45 Cent pro Kilometer - Menschenrechte / Deutschland:
Neue OZ: Kommentar zu Europarlament - Konflikte:
Neue OZ: Kommentar zu Afghanistan - Kriminalität:
Neue OZ: Kommentar zu Extremismus
- BERLINER MORGENPOST:
Nie zuvor war das Unheil präsenter - Leitartikel - Weser-Kurier:
Der "Weser-Kurier" (Bremen) kommentiert in seiner Ausgabe vom 23. Februar 2012 das Scheitern der internationalen Atominspektoren in Iran: - Westfalen-Blatt:
Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zu Afghanistan - FT:
Kommentar zu Afghanistan - Rheinische Post:
Vorlage für Taliban
- Mitteldeutsche Zeitung:
Datenschutz Zahl der Kontenabfragen ist drastisch gestiegen - Rheinische Post:
Kartellamtspräsident rügt Preisanhebungen der Ölkonzerne - Lausitzer Rundschau:
Die Kraft des Faktischen Streik der Flugsicherung in Frankfurt ausgesetzt - Schwäbische Zeitung:
Mit Bedacht Leben schenken - Kommentar - Schwäbische Zeitung:
Die Demokratie lebt vom Wechsel - Leitartikel
- Investitionen im Wert von 1,5 Mrd. USD in die Hauptstadt der Ukraine beschlossen
- 'Börse Online'-Interview mit Charttechniker Wieland Staud
- BMW ist das nachhaltigste DAX-Mitglied
- Durch Basel III droht Kreditverknappung
- Bis zu 12 Prozentpunkte höhere Rendite bei Fusionen mit Ausrichtung an Unternehmensstärken
- KSB übernimmt dänischen Pumpenhersteller
- Kapitalmarkt-Experte hält Euro-Ausstieg Griechenlands für beschlossen