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 22.02.2012  20:30 Uhr

Westfalen-BlattDas Westfalen-Blatt (Bielefeld) zum Thema Krebs-Screening:

Bielefeld (ots) - Vorsorge kann Leben retten. Diese Erkenntnis ist nicht neu. Dennoch nimmt nur die Hälfte aller Frauen die Einladung zum Mammografie-Screening-Programm an. Unverständlich. Schließlich können mit der Röntgenuntersuchung schon die kleinsten und deshalb meist noch keine Metastasen streuenden Tumore aufgespürt werden. Das war vorher nicht möglich. Fast immer war die Diagnose Krebs deshalb mit größeren Eingriffen und Amputationen verbunden. Natürlich lässt sich Früherkennung nicht automatisch gleichsetzten mit Heilung. Doch die Chancen für die Betroffenen steigen allemal. Das gilt übrigens auch für Männer, deren Vorsorgeverhalten dem der Frauen noch um ein Vielfaches hinterher hinkt. Der Plan der Koalition, Frauen und Männer mit Einträgen in entsprechende Bonushefte indirekt zur Vorsorge zu zwingen, ist vor diesem Hintergrund eine gute Idee. Früherkennung kann nämlich nicht nur Leben der Betroffenen retten, sondern auch Ausgaben der Kassen für die oftmals langwierigen und teuren Behandlungen senken. Das Screening rechnet sich als auf alle Fälle.


Orginal-Meldung: http://www.presseportal.de/pm/66306/2203376/westfalen-blatt-das-westfalen-blatt-bielefeld-zum-thema-krebs-screening/api


 

(Redaktion)

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