"DER STANDARD"-Kommentar zur Steuerreform"Fruchtlose Scheindebatte" von Gerald John
Ausgabe vom 22.2.2012
Wien (ots) - Als Steuerzahler kann man sich schon wundern: Eben erst hat die Regierung Schuldenbremsen zur höchsten Tugend erklärt und dem Volk ein Sparpaket aufgeladen, da versprechen Koalitionäre schon wieder eine Entlastung. Vor allem Finanzministerin Maria Fekter will Steuern senken - in erster Linie für Familien. Diese Steuersenkung wird nicht stattfinden, zumindest nicht mehr unter dieser Regierung, die maximal bis nächstes Jahr amtiert. Nimmt die Koalition ihre eigenen Sparziele ernst, kann sie sich keine teuren Geschenke leisten. Das flaue Wirtschaftswachstum raubt den finanziellen Spielraum - und eine Gegenfinanzierung durch höhere Vermögenssteuern, wie das die SPÖ fordert, will Fekter ja nicht. Außerdem glauben beide Seiten selbst nicht an eine gemeinsame Steuerreform. Sie peilen keine Einigung an, sondern heben sich lieber vermeintliche Kampagnenschlager für den Nationalratswahlkampf 2013 auf: Die Schwarzen werden sich als Schutzengel der heiligen Familie stilisieren, die Roten als Jäger des verlorenen Vermögens. Profilierung sei den Regierungsparteien unbenommen, nur sind sie ein bissl früh dran. Man mag das Sparpaket gut finden oder nicht, eines hat die Koalition bewiesen: dass sie handlungsfähig ist. Dieses Image sollten Rot und Schwarz erst einmal pflegen, indem sie das gemeinsame Werk verkaufen - und nicht, indem sie Wähler durch eine fruchtlose Scheindebatte vom Gegenteil überzeugen.
Rückfragehinweis: Der Standard, Tel.: (01) 531 70/445
Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/449/aom
Orginal-Meldung: http://www.presseportal.de/pm/62553/2202592/-der-standard-kommentar-zur-steuerreform-fruchtlose-scheindebatte-von-gerald-john/api
(Redaktion)
Tags:- Medien
- Vermischtes
- Neue Westfälische (Bielefeld):
Sozialleistungen für EU-Zuwanderer gestoppt - Neue Westfälische (Bielefeld):
Kommentar: Sozialleistungen für EU-Zuwanderer gestrichen Hartes Signal HUBERTUS GÄRTNER - Arbeitnehmer wollen einfachere Steuererklärung :
Umfrage: 6 Stunden für die Erstellung der Steuererklärung - Tendenz steigend - Wirtschaft:
Planet-beruf.de erstrahlt in neuem Look - OV:
Das Schlitzohr Seehofer Thema: Die Aufarbeitung der NRW-Wahl Von Dirk Dasenbrock
- Märkische Oderzeitung:
Berichtet in ihrer morgigen Ausgabe über den ablehnenden Gerichtsentscheid zur vorzeitigen Entlassung des Hintze-Entführers: - Märkische Oderzeitung:
Vorabmeldung - über den ablehnenden Gerichtsentscheid zur vorzeitigen Entlassung des Hintze-Entführers - BERLINER MORGENPOST:
Mit einem Bauernopfer ist es nicht getan - Leitartikel von Christine Richter - Neue Westfälische (Bielefeld):
Kommentar: Gerichtsbeschluss zum Burka-Verbot Schleierhaft SANDRA SPIEKER - Westfalenpost: Kommentar zu Steuern :
Bundesrat kippt Steuerentlastung / Noch einmal die letzte Zuckung / Von Winfried Dolderer
- Mitteldeutsche Zeitung:
Linkspartei Parteivize Bierbaum will Reformflügel in Parteispitze einbinden - Kölner Stadt-Anzeiger:
Norbert Blüm kritisiert Umgang mit Norbert Röttgen: "Das ist nicht gut für eine christlich-demokratische Partei". - Gipfel:
Neue OZ: Kommentar zu G8 - Schwäbische Zeitung:
Die Häutung der Piraten - Kommentar - Rheinische Post:
NRW-CDU braucht Ruhe Kommentar Von Detlev Hüwel
- Menschenrechte / USA:
Neue OZ: Kommentar zu China - Rheinische Post:
Spanien braucht Zeit - Afghanistans Präsident im ZDF-Interview:
Karzai erwägt, früher aus dem Amt zu scheiden - Lausitzer Rundschau:
Zeit für Sanktionen Der deutsche Fußball hat ein gravierendes Sicherheitsproblem - Wie weiter mit Natura 2000?:
Einladung zum NABU-Pressegespräch (21.5.) Zwanzig Jahre - 20 Prozent
- KfW nutzt günstiges Kapitalmarktumfeld für weitere Zinssenkungen in zahlreichen Programmen
- Preisniveau für Eigentumswohnungen sinkt im April stark
- ERS: AIRE GmbH und Co. KGaA
- Heidelberg zieht drupa-Fazit: Messe markiert positiven Auftakt ins Geschäftsjahr 2012/13 (BILD)
- KfW startet Förderprogramm "Kommunale Energieversorgung"
- Was ist für Kinder erlaubt?
- Über 90 Prozent der Vermögensverwalter wollen mehr Kunden zur V-BANK bringen